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Lahnstein: Abschiedsfeier am 2. Februar 2014

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Abschied nach fast 100-jähriger SSCC-Präsenz in Lahnstein

Das Provinzialat unserer Gemeinschaft wird nach Werne verlegt, der Konvent in Lahnstein aufgelöst. Diese Veränderung war schon lange bekannt, dennoch war der Tag der Abschiedsfeier am 2. Februar 2014 ein trauriger Tag. 

Viele Menschen kamen zur Abendmesse in die Johanniskirche. Musikalisch gestaltet wurde der Gottesdienst vom Kirchenchor St. Barbara, der Provinzial Heinz Josef Cartein hielt die Predigt, und Pfarrer Armin Sturm dankte nach der Messe der Gemeinschaft für die vielfältigen Dienste in Lahnstein. Das Abschiedsgeschenk der Pfarrei war eine Bronzerelief Johannes des Täufers und 5 Exemplare des neuesten Buches über die Johanniskirche, die inzwischen ihren Weg in die Kommunitäten gefunden haben. Nach der Messe gingen alle zum Friedhof, wo wir der Brüder gedachten, die hier in Lahnstein gearbeitet und ihre letzte Ruhestätte gefunden haben. Gegen 19.30 erreichten die Gäste und Mitbrüder das Gemeindehaus St. Barbara. Der Tisch war gedeckt mit Getränken und Gebäck, alles eine Spende der Pfarrei, die uns auf diese Weise für unseren Einsatz danken wollten. Ute Wagner eröffnete als Vorsitzende des Pfarrgemeinderates die Rednerliste und versprach, die Arbeit weiterzuführen. Christoph Caspari erwähnte in seiner Rede, dass die Arnsteiner Partes vielen Menschen die Möglichkeit gegeben haben, außergewöhnliche, Glaubenserfahrungen zu sammeln. Clemens Klaedke erzählte fesselnd, wie die Patres sein Leben prägten, als Schüler am „Johnny“ (=Johannesgymnasium) und jetzt als Familienvater, denn seine Frau lernte er bei der Arnsteiner Jugendwallfahrt kennen und die Kinder sind auch wieder auf dem Johnny. Schulleiter Rudolf Loch sagte: „Die Arnsteiner Patres haben an unserer Schule Unvergleichliches geleistet, Der Geist, der am Johnny herrscht, die Tatsache, dass sich die Schüler sehr stark mit der Schule identifizieren, diesen Geist haben die Patres geprägt“.

Zum Schluß wurde der wehmütige Abend aber dennoch auch ein froher Abend. Viele Mitbrüder waren anwesend, und da fast jeder seine „Fahrzeit“ in Lahnstein hatte, gab es viele Erinnerungen und Begegnungen.