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Nachrichten-Volltext

September 2012

P. Heinz-Josef Catrein antwortet auf die Frage "Was macht Ihr denn auf dem Kapitel?"

Pater beim Vortrag

Edouard Brion sscc hält einen Vortrag zur Missionsgeschichte

Zwei Schwestern malen auf Wandzeitung

Schwestern zeichnen ein Selbstbildnis

gezeichnete alte Frau vor Spiegel

Das Ergebnis

Wenn Leute hören, dass man vier Wochen lang in Rom ist, kommt gewöhnlich diese Frage. "Was macht Ihr überhaupt?" Die folgende Beschreibung der ersten drei Tage, versucht eine erste Antwort zu geben.

Auf unserer Tagesordnung stand für die ersten drei Tage das Thema "Mission".
Es ging nicht darum, Beschlüsse zu fassen. Vor der Erarbeitung und Verabschiedung von Texten stehen das "Vertraut-werden" miteinander und die gegenseitige Information. Einige Brüder und Schwestern haben sich noch nie in ihrem Leben gesehen, was nicht verwundert, wenn man bedenkt, dass die Kongregation außer auf dem australischen auf allen Kontinenten zuhause ist.

Viele haben nur eine sehr undeutliche Vorstellung von dem, was eine Mitschwester oder ein Mitbruder auf der anderen Seite des Globus macht. Die Moderatoren des Kapitels mischten uns auf – im wahrsten Sinne des Wortes: in Zweiergruppe, in Kleingruppen und im Plenum tauschten wir Erfahrungen aus und wurden besser miteinander bekannt.

Nachdem dies geschehen war, hielten Sr. Paula Teck sscc und P. Edouard Brion sscc (er gört zur deutschen Provinz und lebt in Charleroi) einen Vortrag über die Missionsgeschichte unserer Gemeinschaft. Die zunächst subjektiven Eindrücke des Vormittages wurden durch systematische Informationen ergänzt.

Am Dienstag hatten wir Besuch aus dem Vatikan. Erzbischof Joe Tobin, ein amerikanischer Redemptorist und Sekretär in der Kongregation für die Ordensleute, beleuchtete das Thema von der theologischen Seite her.

Am Nachmittag hatten wir dann Gelegenheit, unsere Meinung zu verschiedenen Themen auszutauschen. Dabei muss man berücksichtigen, dass Mission im Deutschen ein eng gefasster Begriff ist, der normalerweise die Heidenmission meint. Wenn wir Mission im kirchlichen Sinn verwenden, sprechen wir von der grundsätzlichen Sendung und Aufgabe der Kirche und in diesem Fall von der Aufgabe unserer Ordensgemeinschaft.

Am Mittwoch dann ging es darum, ein Bild unserer Ordensgemeinschaft zu zeichnen. Das war wörtlich gemeint. Nachdem wir in Kleingruppen versuchten, das Wesen unserer Gemeinschaft zu beschreiben , bekamen wir die Aufgabe, das Ergebnis in Bildern darzustellen. Das Ergebnis war recht beeindruckend: von der etwas selbstverliebten Dame, die in den Spiegel schaut, bis zum einstmals fitten Jüngling, der mit grauem Bart immer noch versucht, forsch voran zu schreiten und dabei mit Sorgen auf sein unregelmäßig schlagendes Herz schaut.

Am Mittwochnachmittag versuchten wir dann zu formulieren, welche Konsequenzen wir aus unseren Erfahrungen ziehen müssen. Ein nächster und späterer Schritt wird darin bestehen, diese Erfahrungen in einem offiziellen Kapitelsdokument niederzuschreiben, um sie dann als Empfehlung und Hilfe an die Brüder weiterzugeben



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