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Mai 2014

Treffen der europäischen Provinziäle SSCC

Die Provinziäle Europas und Afrikas bei ihrem Treffen in Picpus (Frankreich)

Die Provinziäle Europas und Afrikas bei ihrem Treffen in Picpus (Frankreich)

Vom 20. – 23. Mai fand in Paris das Treffen der europäischen Provinziäle SSCC statt. Man tagte im „Centre Picpus“. Das heißt, man traf sich an historischer Stätte  in der „Rue de Picpus“. Aufgrund dieser Adresse erhielt der Orden den Kurznamen „Picpus-Missionare“, unter dem er in vielen Länden bekannt ist.
In Europa gibt es noch sechs Ordens-Provinzen: die iberische Provinz die Nordspanien, Andalusien und Portugal umfasst, daneben Frankreich, Irland-England, Flandern, Deutschland und Polen. Die Provinz Afrika gehört ebenfalls zu dieser Gruppe, denn viele der in Afrika arbeitenden Mitbrüder kamen aus Europa oder sind Europäer, die in die afrikanische Provinz übergetreten sind. Die Niederlande haben nicht mehr den Status einer Provinz, sondern sind eine eigene Einheit unter der direkten Autorität des Generaloberen. Eine solche Einheit heißt Delegation. Ein Vertreter der Generalleitung nahm ebenfalls an dem Treffen teil.
Solche Treffen dienen in erster Linie dem Austausch von Informationen und dem Kontakt untereinander. In diesem Jahr stand vor allem das neue Projekt der Kongregation in Löwen (Belgien) auf dem Programm. Das letzte Generalkapitel hatte beschlossen, in Löwen eine Kommunität zu errichten, die im Geiste von Pater Damian sich der Armen und Benachteiligten in der Stadt annimmt. Nach langem Suchen wurden in der ganzen Kongregation drei Mitbrüder gefunden, die bereit waren, in dieser Stadt zu arbeiten. Ein viertes Mitglied stellte der Generalrat. Diese Tatsache zeigt, welch hohe Bedeutung die Generalleitung dem  Projekt beimisst. Die Mitbrüder sollen im Juni ihre Arbeit beginnen. Gedacht ist an ein Einsatz in der Gefängnis- und Krankenhausseelsorge.
Sehr konkret ist auch immer die Unterstützung für die Ausbildung des Ordensnachwuchses in Afrika. Unsere Kongregation ist in der Demokratischen Republik Kongo und in Mosambik präsent, ohne Zweifel zwei der ärmsten und schwierigsten Länder in Afrika. Die Möglichkeiten, hier seinen eigenen Lebensunterhalt zu verdienen, sind einfach nicht gegeben. Die Ausbildung der einheimischen Ordens- und Priesteramtskandidaten ist von der Hilfe der europäischen Provinzen abhängig.  Ein wichtiger Punkt der Konferenz ist daher immer die Genehmigung des Zuschusses für die Provinz Afrika.
Der Aufenthalt an diesem für die Ordensgeschichte so bedeutsamen Platz wurde auch genutzt, um sich mit der ebenfalls in Picpus ansässigen Schwesternkommunität zu treffen. P. Bernard Couronne – einer unserer Fachleute für die Ordensgeschichte – ließ es sich nicht nehmen uns vor Ort noch einmal über die dramatischen Ereignisse der französischen Revolution an diesem Ort zu informieren.
Der kulturelle Höhepunkt des Aufenthaltes war ein festliches Konzert des „Reseau Picpus“, über das noch gesondert berichtet werden wird.
 Derek Laverty, Provizial der irischen Provinz und Leiter der europäischen interprovinziellen KonferenzSpaziergang an historischer Stätte im Garten von PicpusPater Bernard Couronne. Er ist einer der großen Fachleute für die Geschichte der Kongregation. Hier erklärt er den Gästen aus Europa und Afrika die Geschichte des Friedhofs von Picpus



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