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Mai 2015

Afrikanische Mitbrüder SSCC bald in Deutschland?

Blick auf das Wohnhaus der internationalen Kommunität in Löwen

Blick auf das Wohnhaus der internationalen Kommunität in Löwen

Gedächtnisstätte „Kaserne Dossin“. In solchen Güterwagen wurden die belgischen Juden und Roma in die Vernichtungslager im Osten transportiert

Gedächtnisstätte „Kaserne Dossin“. In solchen Güterwagen wurden die belgischen Juden und Roma in die Vernichtungslager im Osten transportiert

Früher war es selbstverständlich, dass europäische Ordensleute bis an die Grenzen der Erde zogen. Warum sollten nicht jetzt auf umgekehrtem Weg Priester und Ordensleute aus der Weltkirche nach Europa kommen können, als Botschafter junger vitaler Kirchen und als Antwort auf die immer internationalere Gesellschaft Europas?


Die Arnsteiner Patres in Deutschland haben sich für eine solche Zusammenarbeit ausgesprochen und die Ordensleitung in Rom befürwortet das Projekt. Die Provinz Afrika SSCC ist bereit, hier mitzuwirken. Beim Treffen der europäischen Provinziale – wozu auch der Provinzial der afrikanischen Provinz gehört – im Mai in Löwen (Belgien) drehten sich viele Gespräche darum, wie wir dies praktisch angehen können. Wichtig ist uns allen dabei, dass wir diese Kooperation so vorbereiten, dass sie möglichst für alle Beteiligten eine gute Erfahrung werden kann.

Füreinander Verantwortung übernehmen

In Löwen wurde auch bei anderen Themen spürbar, wie wichtig und fruchtbar es für uns in Deutschland ist, Teil einer internationalen Ordensgemeinschaft zu sein, die sich auch ganz konkret gegenseitig unterstützt und gemeinsam die Zukunft planen will. So arbeiten Mitbrüder der deutschen und der polnischen Provinz SSCC schon seit Jahren in der Seelsorge in Norwegen zusammen. Deutsche Mitbrüder arbeiten darüber hinaus in Manila (Pater Harald  - Pfarrseelsorge und soziale Projekte), in Löwen ( Pater MarieThéo - Pilgerseelsorge), in Paris (Pater Claude - Pfarrseelsorge) und in Rom  (Pater Paul - Dienste im Generalhaus). Alle europäischen Provinzen gemeinsam unterstützen die Provinz Afrika, die nicht in der Lage ist, in den bitterarmen Ländern Demokratische Republik Kongo und  Mozambik die Mittel für die Ausbildung des Ordensnachwuchses allein aufzubringen.

Seelsorge an den „Rändern der Gesellschaft“

Das letzte Generalkapitel hat beschlossen, in Löwen eine 4-köpfige internationale Kommunität anzusiedeln, die sich im Geiste von Pater Damian Menschen in besonderen Notlagen annimmt. Als spezifische Aufgaben zeichnen sich hier neben der Arbeit in einer Pfarrei die Seelsorge an einsitzenden und entlassenen Strafgefangenen sowie die Krankenhausseelsorge ab. Es dauerte lange, bis bei der überall angespannten Personallage die notwendigen Mitbrüder gefunden wurden. Sie kommen aus der ganzen Welt - aus Indien, Indonesien, Kongo und Spanien. Im Herbst soll die neue Kommunität arbeitsbereit sein. Neben dieser neuen Kommunität findet sich in Löwen auch das Provinzialat der flämischen Provinz mit einer großen Kommunität. Diese Kommunität betreut das Grab und das Werk von P. Damian, weitere Mitbrüder sind in der Pfarr- und Studentenseelsorge tätig.



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