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November 2005

Die Arnsteiner geben das Johanneskloster auf.

Die Anwesenheit in Lahnstein bleibt gesichert.

Auf der Provinzkonferenz am 11. November 2005 hat die Ordensgemeinschaft beschlossen, sich in Lahnstein auf ein Haus zu konzentrieren. Dazu soll das Haus Damian neben dem Johannes-Gymnasium erhalten und das Gebäude des Johannesklosters im Laufe der nächsten Monaten aufgegeben werden.

 

Für diese Entscheidung gibt es mehrere Gründe. Auch bei den Arnsteiner Patres sind die Einnahmen rückläufig, da Mitbrüder in den Ruhestand gehen und gleichzeitig neue Berufungen ausbleiben. „Trotz geringerer Einnahmen wollen wir auch in Zukunft diese Mittel vor allem für unsere pastoralen und missionarischen Aufgaben einsetzen“, sagt der Provinzialobere P. Peter Egenolf. „Wir können nicht rechtfertigen, dass wir als Ordensleute immer mehr Wohnraum in Anspruch nehmen und damit die Ausgaben pro Mitbruder ständig ansteigen. Entsprechend der geringeren Zahl an Patres und Brüdern müssen wir auch unseren Wohnraum und die damit verbundenen Unterhaltskosten reduzieren.“

 

In den letzten zwei Jahren haben die Arnsteiner alle Hausgemeinschaften überprüft: Pastorale Bedeutung, Lebensfähigkeit und Kosten wurden verglichen, um die bestmögliche Lösung zu finden. Zugleich wurde Wert darauf gelegt, dass die deutsche Provinz auch die Zukunft ihrer Mitglieder im Blick hat. „Für alte und kranke Mitbrüder haben wir eine gut eingerichtete Gemeinschaft in Werne,“ erklärt P. Peter Egenolf. „In Arnstein, Koblenz, Lahnstein, Brohltal, Werne und Münster nehmen wir vielfältige pastorale Aufgaben wahr, die auch den unterschiedlichen Neigungen der Mitbrüder entsprechen. Indem wir uns heute einschränken und nicht über unsere Verhältnisse leben, bereiten wir zugleich gute Voraussetzungen, auch in Zukunft junge Menschen in unsere Gemeinschaft aufzunehmen und ihnen nicht eine untragbare Last aufzubürden.“

 

Darüber hinaus müssen die Arnsteiner ihre Kräfte konzentrieren, um ihre Anwesenheit im Bereich Rhein-Lahn zu sichern. Ein erster Schritt dazu wurde vor vier Jahren getan, als das Provinzialat von Aachen nach Lahnstein verlegt wurde. Mit der Konzentration auf ein Haus in Lahnstein ist ein weiterer Schritt getan. Demnächst werden die Patres ihre Aufgaben in Schule, Gemeinde und Krankenhaus vom Haus Damian aus wahrnehmen. Auch die Gottesdienste in der Johanniskirche sollen in Absprache mit der Pfarrgemeinde weiterhin gefeiert werden.

 

Für das Klostergebäude wird nach einem Käufer gesucht, der ein der Lage des Hauses angemessenes Nutzungskonzept entwickeln kann.

 

 



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