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August 2017

Arnstein nach Arnstein



Im Dezember 2018 werden die Arnsteiner Patres Arnstein verlassen haben. Es ist eine schmerzhafte Tatsachen, aber für viele mit dem Haus verbundene Menschen auch eine Herausforderung. Kloster Arnstein steht für eine religiöse Botschaft. Hier trafen sich Menschen, die sich mit den Patres auf vielfache Art und Weise verbunden wussten: als Pilgerhelfer, Mitglieder des weltlichen Zweiges oder Mitglieder der Arnsteingemeinschaft.

I. Ziel des Treffens vom 1. Juli 2017 in Arnstein
Die Pilgerfahrten haben viele Familien – mitunter mehrere Generationen lang geprägt. Das Provinzkapitel der Arnsteiner Patres hat mit dem Beschluss der Aufgabe auch die Absicht ausgesprochen, mit den uns durch Kloster Arnstein verbundenen Menschen nach Wegen zu suchen, die in Arnstein gewachsene Spiritualität und Gemeinschaft weiterhin zu pflegen.
Zum 1. Juli hatten der Provinzial und sein Rat  zu einem ersten Gespräch nach Kloster Arnstein eingeladen.  Es ging um folgende Fragen:
1. Was war uns an Kloster Arnstein wichtig?
2. Was soll nicht verloren gehen?
3. Wie kann es weitergehen?
Mit großer Freude konnten wir feststellen, dass 25 Personen an diesem Treffen teilnahmen: Mitbrüder der deutschen Provinz, Pilgerhelfer, Mitglieder des weltlichen Zweiges und der Arnsteingemeinschaft. Die Diskussionen waren lebhaft und konzentriert.
 
II. Was war uns an Kloster Arnstein wichtig? Was soll nicht verloren gehen?

Zu den beiden ersten Fragen kann man zusammenfassend sagen:
Ø Wichtig ist allen Teilnehmern die Herz-Jesu-Frömmigkeit und die daraus erwachsene Gemeinschaft. Die Rolle des Altarbildes wurde von mehreren Teilnehmern hervorgehoben.  
Ø Bei der Gemeinschaft wird  das Miteinander von Pilgern, ehrenamtlichen Mitarbeitenden, Brüder und Patres des Konvents und der „Arnstein Familie” besonders betont. 
Ø Betont wird die religiöse Prägung der persönlichen Frömmigkeit durch die Botschaft von Arnstein.
Ø Die im Raum Arnstein lebenden Teilnehmer betonten auch das gute ökumische Klima.
 
 
III. Wie kann es weitergehen?
Für die Zukunft wurden eine Vorschlagsliste erarbeitet, die weder vollständig noch im Detail durchgeplant ist. Folgende Vorschläge zeichnen sich ab:
Ø Von der Ordnesgemeinschaft wird erwartet, dass sie geistliche Begleitung; Gottesdienste und Besinnungstage anbietet.
Ø Ein gemeinsamer Pilgertag im Jahr.
Ø Das Feiern ordenseigener Feiertage (besonders P. Damian).
Ø Gottesdienste und besondere Predigten an Herz Jesu Freitagen. und anderen besonderen Anlässen
Ø  Einkehrtage in Werne; Regionaltage an zentralen Orten; Regionale Treffen können an folgenden Orten stattfinden: Werne,   Arnstein, Koblenz, Münster, Kallmuth, Euskirchen, Köln.
 
 
IV. Ein Wort des Provinzials an alle, die in Zukunft mitmachen wollen.
Viele an Arnstein interessierten Menschen konnten am 1. Juli nicht dabei sein. Ihnen kann ich nur sagen, dass es sich bei der zu diesem Zeitpunkt zusammengekommen Gruppe, um eine offene Arbeitsgruppe handelt. Unsere Gedanken zur Zukunft sind noch keine festen Beschlüsse, sondern Ideen die wir weiter verfolgen wollen. Wer in Zukunft dabei sein will, ist herzlich eingeladen und wird gebeten, seine Adresse dem Provinzialat mitzuteilen.
Das nächste Treffen der Arbeitsgruppe „Arnstein nach Arnstein” ist am 7. Oktober um 11.00 in Kloster Arnstein. Fühlt Euch alle eingeladen.  Als Provinzial  würde ich mich sehr freuen, neue Gesichter begrüßen zu dürfen.



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