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September 2017

Jugendaustausch Peja – Lahnstein 2017







Am 31. Juli ist wieder eine Gruppe aus Lahnstein und Umgebung nach Peja im Kosovo gereist. Das Treffen in Peja fand vom 1. bis zum 10. August statt. Während dieser Zeit begleiteten unsere kosovarischen Freunde – wie bei all unseren Besuchen – auch eine Stadtranderholung für Kinder, die wir mit Elementen aus dem Rheinischen Karneval unterstützt haben. Dabei wurde das Fliegerlied in albanische Sprache übersetzt, damit auch die Kinder und Jugendlichen mitsingen konnten. Es wurden Bewegungen eingeübt und Masken gebastelt, um ein wenig von der Freude des Rheinischen Karnevals an die Kinder weiterzugeben.


Neben der Unterstützung für die allmorgendliche Stadtranderholung hatten wir auch eine Reihe von Begegnungen und Gesprächen miteinander und mit verschiedenen Initiativen in Peja und im Kosovo auf dem Programm. Wir unternahmen einen Ausflug nach Mitrovica, der geteilten Stadt des Kosovo, und führten ein Gespräch mit kosovo-serbischen und -albanischen Mitgliedern der Gruppe "Seven Arts", die unter anderem Konzerte von serbischen und albanischen Bands auf beiden Seiten der Stadt organisiert. Auch ein Besuch bei "Hands Fullo of Mercy", einer Hilfsorganisation für Kinder in Not, ein Besuch beim Amt für Europäische Integration in Peja, Austausch über die Perspektiven des Kosovo und ein Besuch in einer Schule für blinde Kinder und Jugendliche in Peja, durften hier nicht fehlen.


Auch die Kommunität der Missionarinnen der Nächstenliebe, die von Mutter Theresa von Kalkutta gegründet wurde, haben wir besucht. Dort haben wir Gottesdienste in englischer Sprache gefeiert, und die schwersttraumatisierten und behinderten Frauen besucht, die die Schwestern betreuen. Auch ein Austausch mit den Vincentinerinnen, die in Peja für katholische Bildungs- und Sozialarbeit engagiert sind, stand auf dem Programm.


Es war bewegend wahrzunehmen, dass die Freundschaft zwischen den beiden Gruppen seit 2005 gewachsen ist, und auch neue Personen im Kreis immer freundlich aufgenommen werden. Viele Leute in Peja halten diese Unterstützung des Jugendzentrums für sehr wichtig, da sie eine friedensstiftende und -erhaltende Wirkung in Zeiten von Krisen und Schwierigkeitensowohl nationalistischer als auch fundamentalistisch-religiöser Art, hat. Wir hoffen, diesen Austausch auch weiterhin aufrecht zu erhalten, denn das Jugendzentrum befindet sich in einem finanziellen Engpass. Renovierungsarbeiten an der Sporthalle und den sanitären Anlagen sind vonnöten. Ebenso braucht die deutsche Gruppe dringend neue Teilnehmende im Alter von 14 bis 26 Jahren. Es wäre sehr schade, wenn dieser Austausch nicht weitergeführt werden könnte.


Pater Ludger Widmaier SSCC



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