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Lebenswege

Der "Apostel der Aussätzigen" ist wohl der bekannteste Angehörige der Kongregation von den Heiligsten Herzen Jesu und Mariä. 1873 meldete sich der belgische Missionar auf Hawaii freiwillig für den Dienst unter den Aussätzigen auf der Insel Molokai. Aufgrund der damals geltenden Quarantänebestimmungen war von Anfang an klar, dass dies ein Schritt ohne Wiederkehr sein würde.

Kurz vor der Französischen Revolution begann der französische Bauernsohn Pierre Coudrin sein Studium der Theologie. Nachdem er zum Priester geweiht war, hielt er sich während der Zeit des "Grande Terreur", der Zehntausende zum Opfer fielen, zunächst monatelang versteckt. In diesem Versteck überkam ihn die Vision einer neuen christlich-missionarischen Gemeinschaft von Männern und Frauen, die er später mit Henriette Aymer verwirklichte.

Louise-Victoire-Henriette-Catherine-Monique Aymer de la Chevalerie wurde 1767 als Tochter einer adeligen Familie auf dem Gut Chevalerie in der Nähe von Poitiers geboren. Nach der Französischen Revolution wurde sie 1793 zusammen mit ihrer Mutter inhaftiert, weil sie verfolgten Priestern Unterschlupf gewährt hatte. Im Gefängnis begann sie ein religiöses Leben und schloss sich nach ihrer Entlassung 1794 der Gemeinschaft von Heiligsten Herzen Jesu an. Dort lernte sie den Priester Pierre Coudrin kennen. Zusammen mit ihm gründete sie 1800 die Kongregation von den Heiligsten Herzen Jesu und Mariä.

August 2017

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August 2017

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August 2017

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