Kontakt  
Impressum  
Interna  
Willkommen!

25.09.2016 – 26. Sonntag im Jahreskreis

Gemälde von Hieronymus Bosch

Die Ausstellung der zahlreichen Werke von Hieronymus Bosch findet große Aufmerksamkeit. Schreckliche Bilder sind da zu sehen.
Auf seinen Bildern sind furchterregende Gestalten zu sehen: Menschen, entstellt, halb Tier halb Mensch, skurrile Wesen, habgierig, brutal, hektisch, raffgierig.
Eines davon ist ein sehr bekanntes Bild: „Der Heuwagen“. Hier hat der Künstler wirklich alle Register der Grausamkeit gezogen. Mitten auf der Straße wird einer ermordet, die Menschen umringen den großen Heuwagen, der wie Gold glänzt. Alle möchten sich so viel wie möglich von diesem Gold holen, einige mit bloßen Händen, andere mit verschiedenen Geräten. Geld wie Heu! Bei dieser gierigen Aktion kommen einige unter die Räder, andere werden plattgewalzt. Es ist die Hölle. Auch religiöses Personal ist zu sehen. Papst und Bischöfe, eitel, als Einzige hoch zu Ross. Nonnen und Mönche.
Dieses Bild lässt an das Evangelium vom armen Lazarus denken. Auch Jesus malt uns ein Bild von der Habgier und der Hölle. Nur nicht so ausführlich wie Hieronymus Bosch.
Jesus erzählt die Geschichte den Gläubigen damals, den Pharisäern, aber auch uns.
Heute hat der arme Lazarus andere Gestalt. Vor unserer Tür liegen heute die Flüchtlinge im wahrsten Sinne des Wortes. Wir, die Getauften, können wir wegschauen? Dürfen wir denen, die sich um die Flüchtlinge kümmern, Steine in den Weg werden, wie es christliche Politiker selbst in führender Stellung tun?
Dürfen auch wir nur auf den „Heuwagen“ schauen, „Geld wie Heu“ ansammeln, Geld und Genuss?
Jesus zeigt einen anderen Weg: Gerechtigkeit und Barmherzigkeit.
Und auch Paulus sagt das Gleiche (1Tim 6,11-12) mit seinen Worten: „Du aber, ein Mann Gottes (Kind Gottes), strebe unermüdlich nach Gerechtigkeit, Frömmigkeit, Glauben…ergreife das ewige Leben, zu dem du berufen worden bist…“
Unsere Aufgabe ist es, nicht Anteil an Gold zu gewinnen, sondern Anteil an Christus. Wenn wir den Armen vor unserer Tür nicht sehen, dann geht er zugrunde - aber auch wir - für immer!

 

Egon Wagner SSCC



Herzlich willkommen bei den Arnsteiner Patres!

Falls Sie mit unserem Namen noch nicht viel anfangen können:

"Arnsteiner Patres" heißen wir in Deutschland nach dem bekannten Kloster Arnstein bei Obernhof und Nassau an der Lahn. International sind wir gelegentlich auch als "Picpus" bekannt, nach der Straße unseres ehemaligen Mutterhauses in Paris.

Der vollständige Name unserer Gemeinschaft ist "Ordensgemeinschaft von den Heiligsten Herzen Jesu und Mariens und der ewigen Anbetung des Allerheiligsten Altarsakramentes", unser offizielles Kürzel SSCC [mehr dazu ...].

 

 



 

 

Unsere Zeitschrift Apostel

Wir freuen uns über den Kontakt mit Ihnen und senden Ihnen gerne unsere in jedem Quartal erscheinende Zeitschrift ohne Rechnungsstellung zu. Für Ihre Unterstützung bei der Finanzierung freuen wir uns ebenfalls.

Bankverbindung

Arnsteiner Patres e.V.
Nassauische Sparkasse Lahnstein

Verwendung: Spende Apostel

IBAN:DE 8651 0500 1506 5612 0010       Bic/Swift:NASSDE55