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Die heiligen 40 Tage:

In jener Zeit trieb der Geist Jesus in die Wüste. Dort blieb Jesus vierzig Tage lang und wurde vom Satan in Versuchung geführt. (Mk 1, 12 f) So steht es in dem Abschnitt des Markusevangeliums, der am 1. Sonntag in der Fastenzeit gelesen wird.

Es mag uns etwas befremden, dass der Heilige Geist Jesus in die Wüste treibt, damit er von Dämonen versucht werde. Aber ganz ähnlich schreiben auch Matthäus und Lukas in ihrem Evangelium (Mt 4, 1 – 11; Lk 4, 1 – 10). Was steckt dahinter? Was wollen uns die 3 Evangelisten sagen?

Das, was in der Sprache der Bibel und auch später noch bei den Einsiedlern (Wüstenväter 3. bis 5. Jahrhundert) „Dämonen“ genannt wird, hat wohl wenig zu tun mit dem, was wir uns heute allgemein darunter vorstellen. Es geht wohl eher um die Erfahrung, dass wenn ein Mensch sich in die Stille und Einsamkeit begibt, er da Regungen und Bewegungen in sich selbst begegnet, die er im „normalen“ Alltag nicht beachtet. Die „Gedanken“, die sich bei mir einstellen, wenn ich in der Stille bin, sind Wünsche, Triebe, Motivationen, Emotionen, Wunden aus der Vergangenheit, usw., deren ich mir im Alltag nicht bewusst bin, die aber in mir wirken und meine Entscheidungen und Handlungen beeinflussen. Es ist also durchaus angebracht mir der tieferen Gründe und Urwurzeln meines Entscheidens und meines Handelns bewusst zu werden und gegebenenfalls daran zu arbeiten. Sich dem zu stellen, was sich da in mir bewegt, den Trieben, Begierden, den Emotionen und Wünschen, den Motivationen und daran zu arbeiten, das ist die Aufgabe der „vierzig Tage“, der Fastenzeit. Das ist sicher nicht leicht, und was ich da entdecke kann mich überraschen oder manchmal auch erschrecken. Aber diese „Arbeit“ ist der einzige Weg, der zum Frieden führt.

Begehbares Labyrinth in der Citykirche Koblenz, Nacht der offenen Kirchen 2012.
Begehbares Labyrinth in der Citykirche Koblenz, Nacht der offenen Kirchen 2012.

Sich selbst besser kennenlernen, die eigene Wirklichkeit annehmen und sich von dieser Realität her Gott und den Mitmenschen in aller Demut zu öffnen, dazu lädt uns die Kirche jedes Jahr neu ein in diesen 40 Tagen vor Ostern.

Martin Königstein SSCC


Herzlich willkommen!

Falls Sie mit unserem Namen noch nicht viel anfangen können:

"Arnsteiner Patres" heißen wir in Deutschland nach dem bekannten Kloster Arnstein bei Obernhof und Nassau an der Lahn. International sind wir gelegentlich auch als "Picpus" bekannt, nach der Straße unseres ehemaligen Mutterhauses in Paris.

Der vollständige Name unserer Gemeinschaft ist "Ordensgemeinschaft von den Heiligsten Herzen Jesu und Mariens und der ewigen Anbetung des Allerheiligsten Altarsakramentes", unser offizielles Kürzel SSCC [mehr dazu ...].

 

 



 

 

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Februar 2018

Einladung zum Arnsteiner Oasentag

am Samstag, den 24. Februar 2018 von 9.30 Uhr bis 16.45 Uhr im Pilgersaal des Klosters Arnstein in...


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Februar 2018

Nachruf


Karl Josef Sterner wurde  am 8. 2. 1937 in Effelder im Eichsfeld geboren und kam nach dem...


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Februar 2018


Egal ob Sie Karneval, Fastnacht, Fasnacht, Fasnet, Fasching, Fastabend, Fastelovend, Fasteleer...


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