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Arnsteiner Wochenwort — 17. 12. 2017

In der kommenden Woche laufen die Vorbereitungen auf das Weihnachtsfest auf vollen Touren. Die letzten Geschenke werden gekauft, herzliche Grüße gesendet per Brief oder Karte und nicht zuletzt werden die Einkäufe für das Festtagsessen getätigt.
Was für Maria und Josef, für das neugeborene Kind äußerste Not und Armut war, haben Jahrhunderte christlicher Überlieferung verklärt; oft auch entstellt bis hin zum Kitsch.
Das prangert die vor 30 Jahren verstorbene österreichische Dichterin Christine Buchta in ihrem Gedicht  Krippensermon für unsere Zeit an.


Behängt nur die Ställe mit Flitter!
Die Wahrheit ist glanzlos:
Fauliges Stroh, ein Brettertrog, tränendurchfeuchtet,
Ochs und Esel würden ihr Futter
daraus verschmähn.

Wachsam sitzen die Hirten am Grill,
es bruzzelt die Nacht vom Geflügel.
Herodes kaut einen Zimtstern,
die Weisen sehen fern und schicken
Whisky nach Betlehem.

Dass wir unsere Wohnzimmerkrippen mit „Flitter“ behängen, ist doch nur Zeichen dafür, dass wir damit die beschämenden Umstände übertünchen möchten, unter denen die Geburt des Jesuskindes stattgefunden hat. Weiter karikiert die Dichterin unsere gut-bürgerliche Weihnachtsstimmung. Da sitzen Hirten an ihrem Feuer, braten sich erbeutetes Fleisch; Herodes kaut gut weihnachtlich und unbeteiligt einen Zimtstern; die Weisen sehen fern statt in die Ferne zu reisen, schicken statt Gold, Weihrauch und Myrrhe Whisky für den gestressten Joseph.
Christine Buchta will mit diesem Gedicht wachrütteln. Statt uns auf ein behagliches Weihnachtsfest unter dem Christbaum einzustimmen, will sie uns die Botschaft des Evangeliums in Erinnerung rufen: Gott kam als kleines Kind in diese Welt, um sie heil zu machen. Wie man ihn aber damals nicht aufnahm, so sind wir auch heute in Gefahr, das Eigentliche des Weihnachtsfestes zu vergessen. Vielleicht regt dieses Gedicht an, sich wieder auf das Wesentliche zu besinnen. Denn wie damals gilt auch heute: „Allen, die ihn aufnahmen, gab er Macht, Kinder Gottes zu werden.“


Heinz Klapsing SSCC

 

 

Herzlich willkommen!

Falls Sie mit unserem Namen noch nicht viel anfangen können:

"Arnsteiner Patres" heißen wir in Deutschland nach dem bekannten Kloster Arnstein bei Obernhof und Nassau an der Lahn. International sind wir gelegentlich auch als "Picpus" bekannt, nach der Straße unseres ehemaligen Mutterhauses in Paris.

Der vollständige Name unserer Gemeinschaft ist "Ordensgemeinschaft von den Heiligsten Herzen Jesu und Mariens und der ewigen Anbetung des Allerheiligsten Altarsakramentes", unser offizielles Kürzel SSCC [mehr dazu ...].

 

 



 

 

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