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25. Sonntag im Jahreskreis - 24.09.2017

1. Lesung: Jes 55,6-9;  2. Lesung: Phil 1,20ad-24.27a; Evangelium: Mt 20,1-16a


Wenn der Prophet Jesaja in der Lesung im Namen Gottes sagt: „Meine Gedanken sind nicht eure Gedanken und meine Wege sind nicht eure Wege“, so bringt dies auch unsere Erfahrung zum Ausdruck: Gott ist nicht immer einfach zu verstehen – und manchmal staunen wir nur über sein Tun. Das Gleichnis, das wir heute aus dem Evangelium nach Matthäus hören, ist eine der Geschichten, die einen darin bestätigen, die zu Erstaunen und auch zu Widerspruch herausfordern: So ist Gott?! Die Frage: „Bist du neidisch, weil ich zu anderen gütig bin?“ und der Schlusssatz des Evangeliums: „So werden die letzten die ersten sein“, nehmen wir ja schon gern hin, wenn es um uns selbst geht. Das Gleiche anderen zugestehen, das ist menschlich nicht so leicht.

Da an diesem Wochenende die Bundestagswahl ist, legt das heutige Evangelium auch eine politische Deutung nahe. Da sind wir schnell bei der Frage, was Gerechtigkeit ist und bei dem Problem, ob man mit der Bibel Politik machen kann. Gerechtigkeit im Sinne des Gleichnisses ist, dass jeder das bekommt, was vereinbart ist. Der Lohn beruht auch manchmal darauf, dass mit Männern und Frauen zum Beispiel, oder mit älteren und jüngeren Arbeitnehmern oder mit Einheimischen und Zugewanderten für die gleiche Arbeit aber nicht der gleich Lohn vereinbart wurde. Dann scheint es nicht mehr gerecht zu sein. Manche sagen deshalb: Gerecht ist, wenn jeder das bekommt, was ihm zusteht. Aber wer beurteilt eigentlich, wem was zusteht? Das können Menschen doch sehr unterschiedlich empfinden. Kann die Bibel da helfen?

Nun erzählt Jesus uns aber kein Gleichnis zur gesellschaftspolitischen Diskussion, sondern eines über das Himmelreich, über Gott, seinen Vater.

Wenn ich zum Glauben an Gott finde, und wenn es am Ende meines Lebens ist, dann werde ich – dem Gleichnis folgend – den gleichen Lohn erhalten – wie jene, die von Anfang an dabei waren.

Elfriede Kuhmann

Herzlich willkommen!

Falls Sie mit unserem Namen noch nicht viel anfangen können:

"Arnsteiner Patres" heißen wir in Deutschland nach dem bekannten Kloster Arnstein bei Obernhof und Nassau an der Lahn. International sind wir gelegentlich auch als "Picpus" bekannt, nach der Straße unseres ehemaligen Mutterhauses in Paris.

Der vollständige Name unserer Gemeinschaft ist "Ordensgemeinschaft von den Heiligsten Herzen Jesu und Mariens und der ewigen Anbetung des Allerheiligsten Altarsakramentes", unser offizielles Kürzel SSCC [mehr dazu ...].

 

 



 

 

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