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Neueste Nachrichten

Citykirche-Newsletter 13. März 2020

Angebote - Veranstaltungen - Gottesdienste

in der Citykirche am Jesuitenplatz

Corona-Virus-Welle

Notzeiten, und das, was wir gerade weltweit erleben, ist eine Not, können dazu einladen, dass wir näher zusammenrücken, uns gegenseitig stärken, helfen und Mut machen. Dieses Enger-Zusammenrücken kann nun gerade unter den gegebenen Umständen nicht körperlich, physisch sein. Um so wichtiger ist es, dass wir uns verstärkt als eine Gemeinschaft in der Hoffnung erfahren. Dass wir gegenseitig darum wissen: wir sind uns nahe, wir sind aufmerksam und achtsam für einander da, und jede:r tut an seiner und ihrer Stelle, was dem Allgemeinwohl dient.

Der Oberbürgermeister von Koblenz hat am 12. März eine Allgemeinverfügung erlassen, gültig bis zum 20. April 2020, die Versammlungen mit einer Gesamtpersonenzahl von über 75 untersagt. Für kleinere Veranstaltungen „gelten zwingend die Auflagen des Robert-Koch-Instituts“.

Der Generalvikar des Bistums Trier hat am 13. März folgende Dienstanweisung veröffentlicht: Ab dem 14. März und ohne Ausnahme gilt:

  • Alle öffentlichen Gottesdienste unterbleiben;
  • Sämtliche Maßnahmen und Veranstaltungen unterbleiben;
  • Die Priester werden stellvertretend für die Gemeinde und Gläubigen die Eucharistie feiern, auch ohne Beteiligung der Gemeinde. (Nach dem Kirchenrecht ist die Corona-Krise ein gerechter Grund zur Nichtteilnahme am Gottesdienst auch an Sonn – und Feiertagen.)

Das bedeutet für die Citykirche und ihre Besucher:innen

  • Alle Gottesdienste (sonntags und werktags) sind bis zum 31. März 2020 abgesagt;
  • Alle Veranstaltungen sind bis zum 31. März 2020 abgesagt;
  • Der Dienst an der Offenen Tür ist bis zum 31. März abgesagt.
  • Zu den üblichen Zeiten der Gesprächs- und Beichtseelsorge, also Di – Sa 09:30 Uhr – 11:30 Uhr und Di – Fr 15:00 – 17:00 Uhr, wird ein Seelsorger in der Kirche anwesend sein, zum Dienst für die Menschen, die eine seelsorgliche Zuwendung suchen.
  • Die Kommunität der Arnsteiner Patres wird zu den üblichen Gottesdienstzeiten (sonntags wie werktags) in ihrem privaten Oratorium die heilige Eucharistie feiern mit der besonderen Absicht alle mit einzuschließen in die eucharistische Mahlgemeinschaft und das Gebet.

Wir laden dazu ein, dass wer zu einem Gottesdienst, zu einer Gebetszeit oder einer besonderen Übung kommen wollte, zu Hause bleibt, sich aber vielleicht dort eine Zeit für Stille und Gebet nimmt und so ganz bewusst sich in diese große Gemeinschaft der Hoffenden eingliedert. Das ist ein Dienst am Allgemeinwohl, eine erweiterte Form Solidarität zu üben und zu leben.