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Neueste Nachrichten

Citykirche-Newsletter Mai 2020

Angebote - Veranstaltungen - Gottesdienste
in der Citykirche am Jesuitenplatz

 

Das Leben in Zeiten von Corona-Virus

Altes neu gestalten und wieder beginnen

Am Montag 11. Mai wollen wir in der Citykirche am Jesuitenplatz das Friedensgebet neu beginnen. Wie immer um 17:30 Uhr, in der Gestaltung wird es einige Anpassungen geben müssen an die Situation, die das Virus uns auferlegt hat.
Dazu gehört, dass es in Zukunft notwendig sein wird sich anzumelden. Wer am Friedensgebet teilnehmen will kann sich bei Frau Kilian unter der Nummer:
0151 53831244
anmelden, montags von 9:00 – 12:00 Uhr
Es ist weiterhin notwendig Name, Adresse und Telefon-Nr. anzugeben. (Bestimmungen des Landes Rheinland Pfalz) diese Daten werden bei uns 14 Tage unter Verschluss aufbewahrt und dann vernichtet.
Wir bitten darum 10 Minuten vor Beginn anwesend zu sein, Mund - und Nasenschutzmaske zu tragen und den Abstand von mindestens 1, 50 m zu halten. Die Stühle in der Citykirche stehen so, dass der Abstand gewährleistet ist.

Ab Montag 11. Mai beten wir auch das Morgenlob täglich um 7:30 Uhr.

Ab Dienstag 12. Mai beginnen wir auch wieder mit dem Stillegebet / Anbetung; immer dienstags bis samstags um 17:30 bis 18:00 Uhr.

Die Feier der hl. Eucharistie (Messe) findet vorerst noch nicht statt, weil wir auf der einen Seite in der Citykirche nicht die dafür vorgesehenen Schutzmaßnahmen alle erfüllen können.
Auf der anderen Seite sind wir uns in dieser Zeit des „liturgischen Fastens“ (des Ausfalls aller gottesdienstlichen Formen) bewusst geworden, dass die Mehrheit der Katholiken in ihrer religiösen Praxis sehr auf die Sakramente fixiert ist, besonders auf die Feier der hl. Messe. Die Eucharistie ist "Quelle und Höhepunkt des gesamten christlichen Lebens", wie das Zweite Vatikanische Konzil betont hat. Doch aus der bloßen Feier der Eucharistie erwächst nicht unbedingt eine persönliche Gottesbeziehung. Diese wird vielmehr durch das alltägliche Gebet und die persönliche Lesung der hl. Schrift eingeübt und vertieft. Das „liturgische Fasten“ kann also eine Einladung sein selbstverantwortet unser geistliches Leben, unseren „inneren Menschen“ zu pflegen. So gesehen kann die Notwendigkeit von Distanz und anders gearteter sozialer Kontakte auch eine Einladung sein dem Aufruf von Johannes Tauler OP (1300 – 1361) zu folgen: Bleibt bei euch selbst. Bleibt bei eurem inneren Menschen.
Es ist sicher nicht so, dass Gott dieses Virus geschickt hat, weder als Strafe noch aus irgendeinem anderen Grund. Aber, wie jeder Umstand, jedes Ereignis in unserem Leben, kann die Pandemie eine Gelegenheit sein uns selbst und Gott besser kennenzulernen, unser geistliches Leben zu pflegen.
Dann werden wir auch wieder in den Blick bekommen, was bei uns manchmal etwas in Vergessenheit geraten ist: kirchliches Leben, die Sendung der Kirche entfaltet sich in der Verkündigung, in der Liturgie und im Dienst am Nächsten. Das alles in geschwisterlicher Eintracht, die die Grundlage ist für das Zeugnis, für den Gottesdienst und den Dienst am Menschen.

Um noch einmal Johannes Tauler zu bemühen, bei ihm können wir lesen: Auf welchem Weg auch immer Gott dich sucht, lass dich finden.

Unseren Gesprächs – und Beichtdienst haben wir nicht unterbrochen.

  • Gesprächs- und Beichtseelsorge
    Di – Sa 09:30 Uhr – 11:30 Uhr und Di – Fr 15:00 – 17:00 Uhr
  • Gesprächsseelsorge mit Seelsorgerinnen des Dekanats,
    montags 15:00 bis 17:00 Uhr.