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Mai 2010

P. Felix Funke verstorben

Am Abend des 7. Mai verstarb in Santiago de Chile P. Felix Funke. Er wurde am 09. Mai in der Kirche "Sacrados Corazones" in Valparaiso beigesetzt.

P. Felix wurde am 14. 07. 1932 in Velen in Westfalen geboren.  1953 trat er in Burgbrohl ins Noviziat ein, und legte am 18. 9. 1957 in Simpelveld die ewigen Gelübde ab. Er begann seine theologischen Studien in Simpelveld, wurde aber 1956 zu weiteren Studien an die "Gregoriana" nach Rom geschickt.  Am 26. 7. 1959 wurde er in Simpelveld zum Priester geweiht. Seine akademische Ausbildung schloss er 1967 mit dem Doktortitel in Rom ab.

 

Seine erste Tätigkeit führte ihn von 1967 - 1970 als Dozent für Kirchengeschichte und Dogmatik an unsere ordenseigene Hochschule "Collegium Damianeum" in Simpelveld. Danach war er 4 Jahre lang Pfarrverweser der Pfarrei Maria Frieden in Werne. Von 1974 - 1978 war er dann noch einmal Dozent an unserer Hochschule in Simpelveld.

1978 wagte er noch einmal einen großen Aufbruch und siedelte nach Chile über, in dieser Zeit noch eine Vizeprovinz von Deutschland. Im Süden des Landes unterrichtete er am Priesterseminar von St. José de Marquina.  Seine Studenten erinnern sich gerne an sein gütiges und verständnisvolles Wesen. Während dieser Zeit lebte P. Felix in unseren Kommunitäten von Rio Bueno und La Union im Süden Chiles.  Gerne übernahm er auch vielerlei Dienste in den beiden Pfarreien . 1989 reiste er zu einer medizinischen Behandlung nach Deutschland, um dann 1990 zurückzukehren. Seine neue Wirkungsstätte war Valparaiso, wo er in der Seelsorge und der Schule tätig war.  2006 zeigte sich, dass er an der Alzheimerschen Krankheit litt. Sein Gesundheitszustand  verschlechterte sich ständig und ab 2007 lebte er in einem Pflegeheim in Santiago, wo er auch starb. Am 26.07. 2009 konnte er noch sein 50-jähriges Priesterjubiläum feiern.

 

P. Felix Funke war ein Ordensmann, der seiner Gemeinschaft mit ganzem Herzen diente. Er war ein leidenschaftlicher Seelsorge, der ein Herz für die kleinen und einfachen Leute hatte. Sein außergewöhnlich gutes Namens- und Personengedächtnis und seine Gabe, leicht Kontakte zu knüpfen, waren ihm da eine gute Hilfe. Seine Freundlichkeit und pastorale Klugheit machten ihn, überall wo er arbeitete,  zu einem gesuchten Beichtvater.  Die große materielle Not seiner Pfarrkinder in Lateinamerika versuchte er durch  vielerlei Hilfe aus Deutschland zu lindern.

 

Für die Ordensgemeinschaft von den Heiligsten Herzen.

 

P. Heinz Josef Catrein sscc
Provinzial

 



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