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Juni 2018

Aufbrüche wagen













Bericht vom Pfingswochenende der Arnsteingemeinschaft

Seit 30 Jahren trifft sich die Arnsteingemeinschaft an Pfingsten in Kloster Arnstein. Während vor einem Jahr das 30-jährige Treffen noch mit großer Begeisterung gefeiert wurde, war in diesem Jahr die Tatsche zum letzten Mal auf Kloster Arnstein zusammen zu sein allgegenwärtig. Dennoch herrschte wider Erwarten keine dumpfe und wehmütige Stimmung. Die Einladung zum Fest lenkte die Gedanken in eine andere Richtung. Es ging darum, für all das zu danken, was Arnstein uns geschenkt hat. Anhand von vielen alten Fotos wurde die Vergangenheit lebendig, aber auch ein Gefühl für Verwandlung und Veränderung. Junge flirtende Pärchen von damals sind heute als Großeltern mit Kindern und Enkeln immer noch in Arnstein. Alle haben sich nicht nur äußerlich verändert. Wir stellten fest, dass auch unser Land und unsere Kirche sich gewandelt haben. Was vor 30 Jahren möglich war, können wir heute nicht mehr und wollen wir auch nicht mehr in dieser Form. Es ist überholt und durch anderes ersetzt. Wir stellten nüchtern fest, dass muss so sein. Die Erinnerungsfreude mischte sich mit einem tief empfundenen Dank, der in den Gottesdiensten immer wieder zum Ausdruck kam.
In unseren Dank flossen die Erkenntnis ein: Die Botschaft von Arnstein hat unser religiöses Leben geformt und wirkt in die Gegenwart hinein. Wir wollen auch weiterhin auf diese Impulse nicht verzichten. Wir wollen mit den Menschen zusammenbleiben, mit denen wir unseren Glauben geteilt und gelebt haben. Dabei wurde auch die Rolle der Ordensgemeinschaft hervorgehoben, die die Gruppe immer geistlich begleitet hat. Stark war der Wunsch, dass dies auch in Zukunft geschieht. Die deutsche Provinz hat auf diesen Wunsch mit einem klaren „Ja“ geantwortet.
Wünsche erfordern Taten. In einer langen Arbeitseinheit haben wir uns mit verschiedenen Auferstehungstexten beschäftigt. Die Frauen und Männer, die den Auferstandenen sahen, waren zunächst erschrocken, ratlos, verwirrt und unsicher. Sie brauchten Zeit, um zu verstehen was das Wort der Schrift bedeutet: „Er geht nach Galiläa voraus. Dort werdet ihr ihn finden“.  Galiläa ist der Ort wo alles begann. Hier lebten sie als Fischer, hier war der Alltag und dieser Alltag ist der Ausgangspunkt für ein neues Leben mit dem Auferstandenen. Für unsere Gruppe bekam dieser Satz eine grundlegende Bedeutung für die Zukunft. Wir machen weiter!  Für das Jahr 2019 ist bereits ein Haus gefunden, in dem die Arnsteingemeinschaft sich an Pfingsten treffen wird. Gleichzeitig wurde Alexandra Mahlkämper als Vertreterin der Gruppe für die Kommission „Familie SSCC“ gewählt. Abgeschlossen wurde das Treffen der Arnsteingemeinschaft mit einem Gottesdienst, den der neue Provinzial Pater Martin Königstein leitete.



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