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Nachrichten-Volltext

Juni 2018

Wie geht es mit der Familie SSCC weiter?



 

Der Abschied von Kloster Arnstein fällt uns schwer, was leicht zu verstehen ist. Aber es gibt auch den festen Willen, diesen Abschied nicht einfach hinzunehmen, sondern zum Beginn eines neuen Aufbruchs zu machen. Bisher gab es drei Treffen von Menschen, die sich unserer Ordensgemeinschaft besonders verbunden fühlen. Dazu zählen neben den Mitbrüdern, der weltliche Zweig von SSCC in Deutschland, die Arnsteingemeinschaft, die Pilgerhelfer und die Menschen, die uns über die Wallfahrten zum Teil seit Jahrzehnte und über mehrere Generationen verbunden sind.

Beim Treffen am 5. Mai in Arnstein wurde den Teilnehmenden zunächst die Aussagen des Provinzkapitels 2018 vorgestellt. Sie lauten:

Nach dem Abschied von Kloster Arnstein wollen wir den uns durch Arnstein verbundenen Menschen weiterhin eine spirituelle Heimat bieten. Das Provinzkapitel beschließt die Einrichtung einer Kommission, der Laien und Mitbrüder angehören. Die Aufgaben dieser Kommission sind:


  • Unser Charisma und unsere Spiritualität in zeitgemäßer Form anzubieten.

  • Angebote geistlicher Begleitung zu erstellen.

  • Gottesdienste, Wallfahrten, Einkehrtage und andere religiöse Veranstaltung anzubieten und zu begleiten.

  • Kontakt mit den verschiedenen Laiengruppen SSCC zu pflegen.

  • Die Zeitschrift Apostel, die WEB-Seite und andere soziale Medien und Netzwerke bewusst und intensiv zu nutzen.

Der vielleicht etwas nüchterne Kapitelstext wurde den Teilnehmenden vorgestellt und von diesen mit Zustimmung aufgenommen. Er dokumentiert die klare Aussage, dass wir weiter und noch enger zusammen arbeiten wollen. Bei der Diskussion wurden erste konkrete Schritte vereinbart. Weltlicher Zweig, Arnsteingemeinschaft und Pilgerhelfer werden je eine Vertretungsperson wählen, die in der neuen Kommission mit den Mitbrüdern gemeinsam überlegen, wie es weitergehen soll. Die Kommission erhält den Namen „Familie SSCC“.

 

 


Quo vadis Arnstein?“ - eine Anfrage an das Bistum Limburg und dessen Antwort

In einem Interview für die Limburger Bistumszeitung „Der Sonntag“ beantwortet Generalvikar Wolfgang Rösch die am häufigsten gestellten Fragen.

Wird jemand im Kloster wohnen?

Das Bistum hat intensiv nach Orden und geistlichen Gemeinschaften gesucht, die das Kloster beleben sollen. Dies ist leider nicht gelungen.

Zwei der fünf Arnsteiner Patres, die zurzeit noch im Kloster leben, werden noch zwei Jahre in der Region bleiben und das Pastoralteam der Pfarrei verstärken.

Was geschieht mit dem Kloster?

Wir wollen überlegen, welche Möglichkeiten Arnstein bietet, und welche Perspektiven sich hier für die Zukunft der Kirche entwickeln lassen. Das Kloster wird auch im kommenden Jahr für Veranstaltungen und Begegnungen nutzbar sein. All das, was vor Ort organisiert werden kann, soll dort auch stattfinden. Die Koordination wird die künftige Pfarrei übernehmen.


Wird die Jugendbegegnungsstätte bleiben?

Die Jugendbegegnungsstätte wird zum Jahresende geschlossen. Mit Blick auf die bestehenden Tagungshäuser der Diözese in Kirchähr und Waldernbach ist eine Übernahme nicht möglich. Was mit dem bestehenden Gebäude passiert, steht zurzeit noch nicht fest.


Was wird aus der Kirche?

Arnstein ist ein bedeutender Ort im Bistum und wir sind uns der Verantwortung bewusst. Daher werden wir in den kommenden Jahren gemeinsam mit dem Land in die Sanierung der Klosterkirche und des Klosters investieren. In welcher Höhe Investitionen nötig sind, wird sich ergeben.

(Zitiert aus: „Der Sonntag“, Nummer 22, 3. Juni 2018. Der Text ist gekürzt)

 



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