Zum Hauptinhalt springen

Impuls zum 14. Sonntag des Jahreskreises

5. Juli 2020 – Evangelium Mt 11,25–30

Durch-Blick

Wir Menschen möchten gerne verstehen, was um uns herum vorgeht, was mit uns geschieht. Im Volksmund sagt man: „Ich möchte gerne durchblicken“. Der Ausdruck ist schon interessant. Er setzt voraus, dass hinter den Dingen, die wir sehen, noch andere Dinge verborgen sind, Dinge, die uns beeinflussen, ohne dass wie sie direkt benennen können.

Ich möchte durchblicken! In dem Maße, in dem unsere Welt kompliziert wird, verstärkt sich der Wunsch zu verstehen, und dieses Bedürfnis hat ein neues Geschäftsmodell hervorgebracht: die Beraterdienste. Berater gibt es heute in Hülle und Fülle. Sie helfen uns bei der Steuerklärung, sie geben Gesundheitstipps, sie beraten uns in verfahrenen Lebenssituationen, zum Beispiel bei Schulden oder Konflikten in der Familie.

Es ist vernünftig solche Dienste in Anspruch zu nehmen. Sie helfen in bestimmten Situationen, aber längst nicht in allem. Letztlich lösen sie einzelne Probleme, aber es bleibt ein grundliegendes Gefühl des Unbehagens. Wir haben Angst, fühlen uns ausgebrannt und verloren. Wohin muss man schauen, um wirklich durchzublicken?

Das heutige Evangelium lässt uns eine Einladung Jesu Christi vernehmen.

„Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen“.

Im Ruf des Herrn vernehmen wir die Einladung, unser ganzes Leben ihm anzuvertrauen. Es hilft nicht, einzelne Probleme anzugehen, in der Hoffnung, dass dann alles gut wird. Wir blicken erst dann durch, wenn wir Jesus Christus in den Blick bekommen und uns ihm mit Leib und Seele anvertrauen.

Impuls und Foto: Pater Heinz Josef Catrein SSCC

Der neue Apostel ist erschienen!

Die Sommerausgabe könnte auch in Ihrem Briefkasten stecken ...

Weiterlesen

Pfingsten der Arnsteingemeinschaft

Gottes Geist im Smartphone

35 Jahre lang traf sich die Arnsteingemeinschaft jedes Jahr am Pfingstfest in Kloster Arnstein. Es war eine liebgewordene…

Weiterlesen

Zur Zeit können geplante Termine nicht aufrecht erhalten werden, da niemand weiß wie sich die gesundheitliche Lage im Land und in der Welt entwickelt. Sobald es wieder möglich ist zu planen, stellen wir den Terminkalender neu ein.

Mit solidarischen und mutmachenden Grüßen - Arnsteiner Patres.