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24. Sonntag im Jahreskreis – 15. September 2019

Evangelium nach Lukas 15, 1-32

Auf dem Bahnsteig eines großen Bahnhofs kann man oft Menschen beobachten, die ganz aufgeregt immer wieder auf die Uhr schauen und dann ganz angespannt in die Richtung aus der der erwartete Zug einfahren soll. Kommt er dann endlich, wird jedes Fenster mit den Augen abgetastet, ob sich vielleicht die oder der Erwartete dahinter erkennen lässt. Dann hält der Zug, die Türen gehen auf, und schon bald wird der geliebte Mensch unter all den anderen ausgemacht. Froh einander gefunden zu haben, fällt die Begrüßung herzlich aus. Freude und Dankbarkeit auf beiden Seiten.
Vom Suchen und Gefundenwerden handeln im heutigen Evangelium zwei Gleichnisse. Zunächst wird von einem Mann berichtet, der von hundert Schafen – Zeichen eines großen Reichtums - eines verloren hat. Dann wird von einer armen Frau erzählt, die von ihren wenigen Ersparnissen eine Drachme - Tageslohn eines Arbeiters - verloren hat.
Im Sinn Jesu weisen beide Erzählungen auf Gott. Gott macht sich auf die Suche nach dem Menschen. Für ihn ist jeder Mensch – ob reich oder arm, Mann oder Frau – zu viel wert, als dass sein Leben ihm gleichgültig wäre. Dabei wartet Gott nicht auf die Hinwendung des Menschen zu ihm. Er tut alles Mögliche, um ihn heimzuholen und ruht nicht eher, als bis er den Menschen gefunden hat und bei ihm zur Ruhe kommt.
Dieses Verhalten Gottes ist Maßstab für unseren Umgang mit den an den Rand Geratenen. Christen sollen auch die im Blick behalten, die nicht mehr in der Herde mitmachen und sich von ihr getrennt haben; sie sollen sie nicht verloren geben, sondern sich um sie kümmern, ihnen nach und auf sie zugehen.

Pater Heinz Klappsing SSCC

 

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Termine

Hinweise auf besondere Veranstaltungen

Fr, 20.9., 19:00–22:00 Uhr Citykirche Koblenz

Di, 24.9., 19:00–21:00 Uhr Citykirche Koblenz

Gebet als Selbsterkenntnis

Gebet als Einswerden mit Gott

Aufmerksam werden auf den persönlichen Lebensweg, auf eigene Fragen, eigene Glücks- und Wüstenerfahrungen im Glauben. 

Einswerden – Das Bild werden, das Gott sich von mir gemacht hat, und das ich in mir trage. Meinen Ort finden in mir selbst, in Gott und mit den Menschen. Einheit entdecken als Geschenk. 

Einübung ins Schweigen, in die Kontemplation oder das Herzensgebet

Das kontemplative Gebet führt uns weg von den Zerstreuungen unseres Lebens, hin zu mehr Aufmerksamkeit und Achtsamkeit für Gott, gegenüber unseren Mitmenschen, uns selbst und gegenüber der Schöpfung.  

Ort: Gästehaus der Arnsteiner Patres, Kardinal von Galen Str. 3, 59368 Werne an der Lippe

 

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