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Impuls zum 2. Sonntag im Jahreskreis

17. Januar 2021

„Da kamen sie mit und sahen, wo er wohnte,
und blieben jenen Tag bei ihm.“ (Joh 1,39)

Soll nicht alles so bleiben, wie es ist; oder war; oder vielleicht auch noch nie war? Sich zu verändern und Zustände zu verändern, muss nicht immer gut sein. Ebenso ist es nicht immer gut, alles so lassen zu wollen, wie es ist. Wir Menschen tun uns mit manchen Veränderungen leicht: nach Krankheit wieder gesund zu werden, eine Erhöhung des Gehalts oder der Rente zu empfangen, das alte Auto gegen ein neues einzutauschen, neue Kleidung zu tragen … Mit anderen Veränderungen tun wir uns schwer: das Nachlassen der Kräfte zu spüren, mehr zu arbeiten und weniger freie Zeit zu haben, weniger Menschen in der Kirche zu erleben …

Das Evangelium des heutigen Sonntags erinnert uns daran: Es kommt nicht darauf an, dass alles so bleibt, wie es war oder ist. Stattdessen kommt es darauf an, bei Jesus Christus zu bleiben und mit ihm in Beziehung zu leben. Wer wie die Jünger bei IHM bleibt, bei dem verändert sich etwas. Jesus Christus verändert Einstellungen und Haltungen. Er verändert den Blick auf die Wirklichkeit. Der Geringste gewinnt an Größe, der Ärmste verdient Aufmerksamkeit, das Kind wird in die Mitte gestellt und gesegnet, der Letzte wird der Erste …

Wir leiden darunter, dass sich in unserem persönlichen Leben oder im Leben der Kirche oder der Zivilgesellschaft etwas ändert. Wenn wir aber bei Jesus Christus bleiben, dann bleibt nicht alles, wie es war oder ist. Dann muss sich lebenslang etwas ändern, bis wir wie Samuel entdecken, dass uns der Herr ruft, um daran mitzuwirken, das Angesicht der Erde aus dem Geist Jesu zu erneuern.

Impuls und Foto von Pater Manfred Kollig SSCC

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Zur Zeit können geplante Termine nicht aufrecht erhalten werden, da niemand weiß wie sich die gesundheitliche Lage im Land und in der Welt entwickelt. Sobald es wieder möglich ist zu planen, stellen wir den Terminkalender neu ein.

Mit solidarischen und mutmachenden Grüßen - Arnsteiner Patres.