
Impuls zum Zweiten Adventssonntag
Lesung: Jesaja 11, 1–10 | Evangelium: Matthäus 3, 1–2
Was kommen wird
Zwei ganz unterschiedliche Texte begegnen uns an diesem zweiten Adventssonntag. Die Vision vom Frieden in der Lesung aus dem Buch Jesaja, dazu die drastisch-mahnenden Worte des Täufers Johannes im Evangelium. Und doch sind sie auf den zweiten Blick gar nicht so verschieden. Beide Texte sprechen von dem, was kommen wird. Johannes kündigt den an, der größer ist als er selbst, der nicht „nur“ mit Wasser tauft sondern mit Feuer und heiligem Geist. Und Jesaja, der das Ende des Königshauses David kommen sieht, spricht von einem neuen Anfang, von einem Menschen, der mit allen Gottesgaben gesegnet der Welt Frieden bringen wird.
Beide weisen auf Jesus hin, der in die Welt kommen wird. Auf seine Ankunft bereiten wir uns vor. Nicht indem wir Straßen bauen; ich lese die Aufforderung des Johannes für mich so: „Lebe so, dass Gott einen Zugang zu dir findet, dass er einen Weg hat, in deinem Leben anzukommen.“
Was kommen wird, beschreibt der Prophet Jesaja auch in den schönen Bildern aus der Tierwelt, die mich immer wieder aufs Neue anrühren. Was wäre das für eine Welt, in der der Starke nicht den Schwachen frisst, von den Großen keine Gefahr für die Kleinen ausgeht, in der das Miteinander größer ist als das Gegeneinander. In mir halten diese Bilder die Hoffnung wach – eine zugegebenermaßen trotzige Hoffnung angesichts unserer Realität. Im Kleinen zumindest, in den alltäglichen Begegnungen kann ich – können wir – etwas von dieser neuen Welt lebendig werden lassen.
Was kommen wird – ein bisschen haben wir es mit in der Hand.
Peter Wegener
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