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Impuls zum 5. Fastensonntag

22. März 2020

Evangelium nach Johannes (11,1–45 )

Da lassen zwei Frauen ihrem Freund Jesus gegenüber gehörig Dampf ab. Ihr Bruder Lazarus ist gestorben, noch jung, und damit können und wollen sie sich nicht abfinden. Dabei ist zur Zeit Jesu der Tod eines Menschen in den besten Jahren durchaus keine Seltenheit, entsprach der damals üblichen Lebenserwartung, also irgendwie normal. Widerspruch: Kein Tod ist normal: Lebenserwartung hin, Lebenserwartung her.

Der frühe Tod ihres Bruders trifft Maria und Martha tief ins Herz. Da nützt ihnen auch die Zusage ihres Freundes Jesus herzlich wenig, dass er am Jüngsten Tag auferstehen wird. In ihrem brennenden und frischen Schmerz ist sie ein schlechter Trost. Zumal der Tag weit weg ist und: weiß man`s? Jetzt tut die Seele weh, jetzt schmerzt das Herz. Jetzt weint die Liebe, jetzt. Wenn man trostlos ist und das Herz wehtut, beim Tode eines Menschen oder auch im Schmerz um einen lebenden Menschen – erträgt man nichts weniger als Worte, auch wenn sie wahr sind. Wir sind empfindlich gegen Floskeln oder verlegene Sprüche, auch fromme Sprüche. Das hat Martha ihrem Freund Jesus deutlich zu verstehen gegeben. Es steht alles auf dem Spiel, wenn es ans Leben oder ums Überleben geht. Worte reichen eben nicht, auch wenn sie noch so schön sind. Und Texte helfen auch nicht, nicht einmal heilige Texte … 

Aber Jesu Angebot sind nicht schöne Worte oder fromme Texte oder wissenschaftlich examinierte Diplomtheologie. Jesu Angebot ist er selbst. Sein Leben, sein Sterben, seine Auferstehung … 

„Glaubst du das,“ fragt Jesus. Und die Frage hilft. Unter Tränen sagt Martha: „Ja, ja ich glaube, nicht deinen Worten, ich glaube dir …, DIR!“

Wie die beiden Frauen im Evangelium sind auch wir gefragt, nicht ob wir das verstehen. Wir sind gefragt, ob wir glauben … Ihm glauben …

Hans-Ulrich Willms SSCC

 

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Mit solidarischen und mutmachenden Grüßen - Arnsteiner Patres.