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25. Sonntag im Jahreskreis

20. September 2020

Matthäusevangelium 20,1-16a

Ich seh' ein Land mit neuen Bäumen.
Ich seh' ein Haus aus grünem Strauch.

Und einen Fluss mit flinken Fischen.
Und einen Himmel aus Hortensien seh' ich auch.

Ich seh' ein Licht von Unschuld weiß.
Und einen Berg, der unberührt.

Im Tal des Friedens geht ein Schäfer,
der alle Tiere in die Freiheit führt.

Ich hör' ein Herz, das tapfer schlägt
in einem Menschen, den es noch nicht gibt,

doch dessen Ankunft mich schon jetzt bewegt,
weil er erscheint und seine Feinde liebt.

Das ist die Zeit, die ich nicht mehr erlebe.
Das ist die Welt, die nicht von uns'rer Welt.

Sie ist aus feinst gesponnenem Gewebe,
und Freunde glaubt und seht: Sie hält.

Das ist das Land, nach dem ich mich so sehne,
das mir durch Kopf und Körper schwimmt,

mein Sterbenswort und meines Lebens Wehe;
dass jeder jeden in die Arme nimmt.

(Hanns Dieter Hüsch: Sehnsucht – Ich seh ein Land mit neuen Bäumen)

 

»Das ist das Land, nach dem ich mich sehne,
wo jeder jeden in die Arme nimmt.«
Der Dichter nennt es nicht Himmel, nicht Reich Gottes,
das Jesus einladend verkündet.

Das ist für jeden da, auch für den, der spät, sehr spät kommt.
Dennoch erhält er den Denar. Er erhält, was er braucht,weil der Gutsherr gütig ist und gibt.
Die Letzten - und hoffentlich nicht nur sie, denn alle haben bekommen -
werden glücklich sein und den Tag als Geschenk des Himmels sehen.

Impuls von Pater Wolfgang Nick SSCC

 

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Mit solidarischen und mutmachenden Grüßen - Arnsteiner Patres.