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2. Adventssonntag – 9. Dezember 2018

Evangelium nach Lukas 3,1-6

Es geht um Menschwerdung:
Im Evangelium des 2. Adventssonntages lässt Lukas keinen Zweifel daran: Für ihn ist Menschwerdung konkret in Zeit und Raum.
Menschwerdung Gottes ist nicht zu Ende, sie ist auch jetzt. Dazu schreibt die französische Mystikerin Madeleine Delbrêl:


„Inmitten der Masse, Herz an Herz, zusammengedrängt zwischen so vielen Leibern, auf unserem Sitz in der U-Bahn, wo drei Unbekannte uns Gesellschaft leisten.
Der Heilige Geist, der ganze Heilige Geist in unserem armen Herzen, die Liebe, so groß wie Gott, die in unserem Herzen schlägt wie ein Meer, das um jeden Preis sich befreien, sich dehnen, einströmen will in all diese Leute hinein.
Alle Straßen sind begehbar, in jeder U-Bahn kann man sitzen, alle Treppen steigen, den Herrn überallhin tragen, (...)

Herr, gib wenigstens, dass die Kruste, die mich bedeckt, dir kein Hindernis sei.
Geh durch!
Meine Augen, meine Hände, mein Mund sind dein.
Diese so traurige Frau mir gegenüber: Hier ist mein Mund, damit du ihr zulächelst.
Dieses vor Bleichheit fast graue Kind: Hier sind meine Augen, damit du es anschaust.
Dieser so müde, so müde Mann: Hier ist mein Leib, damit du ihm meinen Platz gibst und meine Stimme, damit du ihm leise sagst: „Setz dich.”
Dieser so dumme, eingebildete, harte Bursche, hier ist mein Herz, dass du ihn liebst, stärker, als er je geliebt wurde.”

(M. Delbrêl, Wir Nachbarn der Kommunisten, Einsiedeln 1975, S 54 – 56).
Menschwerdung Gottes heute, geht durch mich.

Martin Königstein SSCC

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